
Equus asinus f. asinus
Schon lange vor dem Pferd wurden in Afrika Esel domestiziert. Nach Europa kamen die Hausesel etwa um 2.000 v. Chr. Sie fanden als Last- und Zugtiere Verwendung. Eselsmilch war durch ihren höheren Zucker- und Eiweißgehalt sehr beliebt, Eselsfleisch findet sich in der bekannten Salami wieder. Aus den Häuten der Tiere wurden Schriftrollen hergestellt. Der Österreichisch-Ungarische Hausesel ist kein richtiger Albino, sondern eine helle Form des Flavismus - ein Gelbling. Durch fehlende Farbstoffe sind die Haut rosa und die Augen wasserblau. In der Vergangenheit wurden diese Esel besonders von reichen Gutsbesitzern in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie aus Liebhaberei gezüchtet.
