
Kugelgürteltiere sind meist einzelgängerische Savannenbewohner, die sich hauptsächlich von Ameisen und Termiten ernähren. Mit Hilfe kräftiger Krallen an den Vorderbeinen knacken sie Termitenhügel oder bearbeiten morsches Holz und Böden, um zu ihrer Nahrung zu kommen.
Bei drohender Gefahr kugeln sie sich blitzschnell zusammen und sind durch Knochenschilder und Hornschuppen bestens geschützt. Das Zusammenkugeln verhindert außerdem ein zu starkes Auskühlen bei geringeren Temperaturen.
Gürteltiere zählen gemeinsam mit Ameisenbären und Faultieren zu einer stammesgeschichtlich sehr alten Tiergruppe – den Nebengelenktieren (namensgebend sind zusätzliche Wirbelfortsätze).