Kugelgürteltier

Tolypeutes matacus / Southern Three-banded Armadillo

Kugelgürteltiere sind meist einzelgängerische Savannenbewohner, die sich hauptsächlich von Ameisen und Termiten ernähren. Mit Hilfe kräftiger Krallen an den Vorderbeinen knacken sie Termitenhügel oder bearbeiten morsches Holz und Böden, um zu ihrer Nahrung zu kommen.
Bei drohender Gefahr kugeln sie sich blitzschnell zusammen und sind durch Knochenschilder und Hornschuppen bestens geschützt. Das Zusammenkugeln verhindert außerdem ein zu starkes Auskühlen bei geringeren Temperaturen.
Gürteltiere zählen gemeinsam mit Ameisenbären und Faultieren zu einer stammesgeschichtlich sehr alten Tiergruppe – den Nebengelenktieren (namensgebend sind zusätzliche Wirbelfortsätze).

Daten
Ordnung
Säugetiere
Familie
Gürteltiere
Verbreitung
von Süd-Ost-Bolivien und West-Brasilien über Paraguay bis mittleres Argentinien
Lebensraum
Savanne
Nahrung
hauptsächlich Ameisen und Termiten, Larven, seltener Früchte und anderes Pflanzenmaterial
Fortpflanzung
Brutzeit: ca. 120 Tage (1 Junges)
Lebensdauer
bis 20 Jahre
Gewicht
1,5 kg
Größe
30 cm
Feinde
-
Gefährdung
leicht gefährdet durch Bejagung wegen ihres Fleisches und Lebensraumverlust